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Voigtländer
Daguerreotypie-Metallkamera - - - Original - Konstruktionszeichnungen - - - Dokumentation der letzten offiziellen Replika von 1984 |
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Die legendäre Voigtländer-Daguerreotypie-Metallkamera von 1841 und deren Historie, ist wohl eine der am häufigsten publizierten historische Kameras. Daher gehe ich hier nicht weiter auf die Geschichte der Kamera ein. Das haben andere teils sehr gut, teil widersprüchlich, veröffentlicht. Auch darüber, wie viel Original - Exemplare existieren, ist man sich nicht einig. Lediglich bei der Anzahl der offiziell hergestellten Repliken ist man weitgehend unisono. So wurden von der Voigtländer Ganzmetallkamera von 1841 mehrere offizielle Repliken hergestellt: 1939 (zum 100. Geburtstag der Fotografie): 25 Exemplare (Seriennummer 81, nicht lackiert). 1956 (anlässlich des 200-jährigen Firmenjubiläums): 200 Exemplare (Seriennummer 81, lackiert). 1978: 100 Exemplare (Seriennummer 84, lackiert). Das ergibt insgesamt 325 offizielle Nachbauten der Voigtländer Urkamera. (Quelle: KI)
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![]() Verschiedene originale Repliken. Rechts die Kamera eines Sammlerkollegen aus Braunschweig |
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Hier geht es um die 100
Exemplare, die 1978 hergestellt wurden. Oft wird der Fabrikationsort nicht
angegeben, oder Voigtländer wird als Hersteller benannt. Interessanterweise wurde jedoch die letzte Ausgabe der Voigtländer Metallkamera von Rollei in Braunschweig gefertigt. Warum? Weil Voigtländer bereits 1973 erloschen war, und zu 100% von Rollei übernommen wurde, die Kamera aber erst 1978 gefertigt wurde. Zudem belegen es die Konstruktionszeichnungen, die 1974 / 75 bei Rollei in Braunschweig angefertigt wurden. Letztendlich ging 1981 auch Rollei in Konkurs, wo sich dann Carl Zeiss, Niedersachsen und Rollei über die Verwendung der Marken- und Namensrechte einigten. |
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Zurück zu den Konstruktionszeichnungen der Voigtländer Metallkamera. Unlängst konnte ich ein Konvolut Fotomaterial aus der privaten Sammlung eines ehemaligen leitenden Angestellten der Rollei Werke Franke und Heidecke Braunschweig käuflich erwerben. Zu diesem Konvolut gehörten auch diese imposanten Zeichnungen. Die Konstruktions-Unterlagen fallen mit 80 Dokumenten entsprechend sehr aufwändig aus. 13 Seiten Verzeichnisse mit Übersichten und Verweisen auf Detailzeichnungen. 67 Zeichnungen, als Komplett- oder Detailansichten. Meist im Maßstab 1:1, kleinere Teile vergrößert im Maßstab 1:2 bis 1:5 gezeichnet. Große Blätter wie Gesamtansichten sind auf das A4-Format gefaltet, nicht gestückelt oder zusammengeklebt. Jedes Detail ist gezeichnet, bemaßt, unter Angabe des verwendeten Materials. Zusätzlich die originalen Berechnungen des Petzval-Objektives mit allen Angaben als Skizze in der Urform. |
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Da ich selbst Technisches Zeichnen gelernt habe, begeistern mich die
Konstruktionszeichnungen, die ich so noch nie gesehen habe. Welch ein
Zeichenaufwand, um selbst eine kleine Schraube zu bemaßen. Und alles
ohne PC und KI. Ich verfolge kein kommerzielles Interessse, möchte hier lediglich einige Beispiele der Dokumentationen auch anderen Sammlern zeigen. Bitte um Verständnis, dass hier nur einige Beispiele aus der kompletten Mappe gezeigt werden. |
| Voigtländer-Daguerreotypie-Metallkamera von 1841 - Replik von 1978 |
Führungsblatt und Verzeichnisse von der
Kamera und des Objektives
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Verzeichnisse der Baugruppen
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Übersichts-Zeichnungen von Kamera und Stativ
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Kamerakorpus
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Stativrohr und Zubehör
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Stativscheibe, große und kleine Gabel,
Klemmring![]()
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Zeichnungen einiger Kleinteile
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Zeichnungen weiterer Bauteile
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Was für ein Zeichenaufwand für winzig
kleine Schrauben
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| Das Petzval - Objektiv komplett |
Übersicht Objektiv und Fassungen
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Die Linsen
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Okular und Deckel
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Kassette und Sonnenblende
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Rechnung des Petzval - Objektives Kopie der Rechnung im handschriftlichen Originalzustand ![]() |
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Tabelle aus der Zeitschrift für Instrumentenkunde, Band 21, veröffentlicht im Jahr 1901. Moritz Rohr war ein bekannter Optiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Carl Zeiss Jena. ![]() |
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Hoffentlich waren diese Informationen interessant für Sie. Es ist
erstaunlich, was für ein Planungsaufwand erforderlich ist, bevor selbst
ein simples Gerät wie diese Kamera hergestellt werden kann. Über ein Feedback würde ich mich freuen. |
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